Bestand eindeutig beschreiben
Benötigt werden Hersteller, Modell, Zellchemie, Kapazität, Stückzahl beziehungsweise Rackzahl, Standort und Zustand. Bei BESS gehören Gesamtenergie, Containeraufbau und Betriebsstatus dazu.
B2B-Ankauf · Rücknahme · Verwertung
Für Installateure, Händler, Betreiber, Versicherer und Industrie mit gewerblichen Beständen aus Rückbauprojekten
Recyclewerk bewertet gebrauchte, überschüssige, ausgebaute oder defekte stationäre Batteriespeicher. Von einzelnen PV-Speichermodulen bis zum gewerblichen Rack prüfen wir, ob ein Ankauf, eine weitere Nutzung von Komponenten oder ein geeigneter Recyclingweg infrage kommt. Die Entscheidung erfolgt bestandsbezogen und berücksichtigt Technik, Sicherheit, Menge und Standort.
Auch gemischte Chargen lassen sich prüfen, wenn Modelle, Mengen und Zustände in einer nachvollziehbaren Bestandsliste getrennt erfasst sind.

Geeignete B2B-Bestände
Typische Anlässe sind Projektüberhänge, Lagerbereinigungen, Garantierückläufer, Repowering, Versicherungsfälle und der Austausch inkompatibler Systeme. Auch eingestellte Baureihen können interessant sein, wenn Module, BMS, Gehäuse und Leitungen nachvollziehbar dokumentiert sind. Neuware, gebrauchte funktionsfähige Geräte und defekte Einheiten sollten getrennt aufgelistet werden.
Ein Ankauf kann nicht vorab für jedes Modell zugesagt werden. Für marktgängige, vollständige Speicher mit plausibler Historie bestehen andere Möglichkeiten als für stark beschädigte, unvollständige oder unbekannt gelagerte Batterien. Falls keine wirtschaftliche Weiterverwendung möglich ist, prüfen wir einen passenden Verwertungsweg. Informationen zur allgemeinen Rücknahme von Lithium-Ionen-Batterien ergänzen diese produktspezifische Übersicht.
Bestandsliste zur Vorprüfung senden →PV-Speicher entsorgen
Wer einen PV-Speicher entsorgen muss, hat häufig ein anderes Ziel als beim Verkauf: Ein ausgedientes, inkompatibles oder nicht mehr sicher betreibbares System soll ausgebaut, bereitgestellt und einem passenden Verwertungsweg zugeordnet werden. Das betrifft Heimspeicher ebenso wie Gewerbe- und Industriespeicher, Batterieschränke, Racks und komplette Battery Energy Storage Systems (BESS).
Zunächst wird getrennt, ob noch ein Batterieankauf möglich ist oder eine Verwertung erforderlich wird. Ein verwertbarer, vollständiger Bestand kann einen Ankaufspreis ermöglichen. Bei ungeklärtem Zustand, geringer Materialmenge, aufwendiger Demontage, Spezialverpackung oder langen Transportwegen kann die Entsorgung dagegen kostenpflichtig sein. Eine belastbare Einordnung ist erst nach Prüfung der Projektdaten möglich.
Benötigt werden Hersteller, Modell, Zellchemie, Kapazität, Stückzahl beziehungsweise Rackzahl, Standort und Zustand. Bei BESS gehören Gesamtenergie, Containeraufbau und Betriebsstatus dazu.
Beschädigung, Wasserkontakt, Brandbeaufschlagung, Rauch, Geruch, Verformung, Erwärmung oder andere thermische Auffälligkeiten müssen vor Ausbau oder Bewegung ausdrücklich genannt werden.
Freischaltung, elektrische Stilllegung, Ausbau und Zerlegung sind nicht automatisch Teil einer Übernahme. Zuständigkeiten, Schnittstellen und Zugänglichkeit werden projektbezogen vorab festgelegt.
Passende Verpackungen, zugelassene Behälter oder Container richten sich nach Bauart, Zustand, Menge und Transportklassifizierung. Eine deutschlandweite Abholung kann projektbezogen nach Vorprüfung geplant werden.
Nachweise wie Übergabe-, Wiege- oder Verwertungsdokumente werden, soweit für den konkreten Auftrag verfügbar oder erforderlich, vorab abgestimmt. Weitere Einordnung bieten die Seiten zu Lithium- und Akku-Recycling sowie zur Batterie-Compliance.
Hersteller- und Systemabdeckung
Die folgende Auswahl dient zur Orientierung und ist keine pauschale Ankaufszusage. Auch nicht aufgeführte Marken können angefragt werden. Wichtig sind die genaue Modellvariante und die Kombination aus Batteriemodul, Steuerung und gegebenenfalls Wechselrichter.
HVS, HVM und LVS; modulare Hoch- und Niedervolt-Speicher
sonnenBatterie eco, eco 8 bis 10, evo und Hybrid-Systeme
SENEC.Home V2, V3, V3 duo und V4
US2000, US3000, US5000 sowie Force H1 und H2
LUNA2000 Module, Power Module und Smart String ESS
RESU 48V, RESU 10H sowie Prime-Baureihen
pulse, element und element backup Baureihen
S10, S10 E, S10 X und Hauskraftwerk-Systeme
SBR096 bis SBR256 und weitere modulare SBR-Konfigurationen
Powerwall-Systeme und zugehörige Komponenten
SMILE- und STORION-Systeme
Battery 3.8 bis 11.5 und passende Systemkomponenten
MyReserve, Matrix und Battery flex
Solar Battery sowie Kombinationen mit kompatiblen Speichern
Lithium Battery Smart und Komponenten aus ESS-Anlagen
zum Beispiel Solax, Fenecon, neoom oder SimpliPhi
Für häufig angebotene Baureihen stehen vertiefende Informationen zum BYD HVS/HVM Ankauf, zu Pylontech-Speichern und zu sonnenBatterien bereit.

Gewerbe, Industrie und BESS
Bei Schrank-, Rack- und Containersystemen reicht eine Modellbezeichnung nicht aus. Für die Planung werden Gesamtenergie, Anzahl und Aufbau der Racks, Zellchemie, aktueller Betriebszustand, Brand- oder Fehlermeldungen, Demontagestatus und die örtliche Zugänglichkeit benötigt. Fotos der Anlage und vorhandene Einlinienschemata helfen, Schnittstellen und Umfang einzuordnen.
TESVOLT
TS-, TPS- und Hochvolt-Rack-Systeme
FENECON
Commercial- und Industrial-Konfigurationen
Intilion
scalebloc- und scalestac-Systeme
Samsung SDI
ESS-Racks und ältere SBB-Baureihen
CATL
Rack-, Schrank- und Containerlösungen
Hoppecke
Lithium-, Blei-Gel- und AGM-Systeme
Leclanché
NMC- und LFP-Racks für stationäre Anwendungen
Container-BESS
projektbezogene Prüfung von Schränken, Racks und Teilbeständen
Die technische Freischaltung, Demontage und Verladung sind projektspezifische Leistungen. Erst nach Prüfung kann geklärt werden, welche Beteiligten und Nachweise erforderlich sind und ob Recyclewerk einzelne Koordinationsschritte übernehmen kann.
Gewerbeprojekt beschreibenBewertung statt Pauschalpreis
Funktionsstatus, SOH, Zyklen, Zellabweichungen, BMS-Zugriff und Fehlerhistorie beeinflussen die Wiederverwendbarkeit. Ein äußerlich intaktes Gehäuse allein belegt keinen sicheren Betriebszustand.
Typenschild, Seriennummern, Steuereinheit, Kabel, Abdeckungen und kompatible Systemteile erleichtern die Zuordnung. Gemischte Chargen sollten modellweise getrennt dokumentiert werden.
LFP, NMC, NCA und Blei besitzen unterschiedliche Eigenschaften und Verwertungswege. Stückzahl, Gesamtgewicht und Sortenreinheit wirken sich auf Prüfung, Verpackung und Logistik aus.
Zellchemie richtig einordnen
Die Kurzbezeichnung der Chemie ist ein wichtiger Ausgangspunkt, reicht für die Bewertung aber nicht allein aus. Bauform, Modulspannung, Herstellerfreigaben, Alter und dokumentierte Nutzung bleiben ebenso relevant. Unbekannte Batterien sollten nicht anhand der Gehäusefarbe zugeordnet werden. Verlässlicher sind Typenschild, Sicherheitsdatenblatt und Systemdokumentation.
LFP ist in vielen modularen Heim- und Gewerbespeichern verbreitet. Der fehlende Kobaltanteil bedeutet nicht, dass jedes Altmodul automatisch wertlos oder uneingeschränkt weiterverwendbar ist. Restkapazität, BMS-Kompatibilität und ein homogener Zellzustand sind entscheidend. Für die stoffliche Verwertung wird eine geeignete, auf diese Chemie ausgerichtete Prozesskette benötigt.
NMC-Systeme kommen unter anderem in älteren Heimspeichern, Gewerbeanwendungen und Batterieracks vor. Materialzusammensetzung und Energiedichte unterscheiden sich je nach Zellgeneration. Beschädigungen, auffällige Temperaturen oder starke Spannungsabweichungen müssen ausdrücklich dokumentiert werden. Eine belastbare Aussage zum Restwert folgt erst nach Zuordnung des konkreten Systems.
NCA-Zellen sind in bestimmten Speichergenerationen anzutreffen. Für eine Anfrage sollten Modellgeneration, Seriennummer und Systemkonfiguration eindeutig genannt werden. Steuerung und Leistungselektronik können für die Einordnung ebenso bedeutsam sein wie die Batteriemodule. Aussagen zur weiteren Nutzung sind ohne technische Daten und nachvollziehbare Historie nicht seriös.
Blei-Speicher finden sich weiterhin in USV-Anlagen, Telekommunikation, Notstromversorgung und älteren Inselanlagen. Pole, Gehäuse und mögliche Elektrolytaustritte sind vor der Handhabung zu kontrollieren. Lithium- und Bleibatterien müssen in Bestandslisten getrennt ausgewiesen werden, da Prüfung, Verpackung und Verwertungsweg voneinander abweichen.
Technische Begriffe und Bauarten erläutert ergänzend das Batterielexikon. Bei gemischten Beständen sollte jede Position separat erfasst werden. Für Blei-Systeme gelten die Hinweise zum Ankauf und zur Verwertung von Bleibatterien. Traktionsbatterien aus Fahrzeugen werden dagegen im Kontext von Ankauf und Recyclingentscheidung bei beschädigten Elektroauto-Batterien gesondert bewertet.
Sicherheit und Transport
Lithium-Ionen-Batterien können im Transportrecht als Gefahrgut eingestuft sein. Welche Vorgaben konkret gelten, hängt unter anderem davon ab, ob Module allein, in Ausrüstung oder als beschädigte Batterie befördert werden. UN 3480 oder UN 3481 können dabei relevant sein; die richtige Einstufung muss für den Einzelfall erfolgen.
Bei Verformung, Erwärmung, Geruch, austretenden Stoffen, Brandspuren oder instabilen Zellwerten darf der Bestand nicht ohne vorherige Abstimmung bewegt werden. Eine geeignete Verpackungs- und Transportlösung wird erst anhand des dokumentierten Zustands festgelegt. Behälter, Abholung und ausführende Dienstleister sind deshalb Teil der Projektprüfung und keine pauschal enthaltene Leistung.
Weitere Grundlagen finden Sie unter Logistiklösungen für Lithium-Batterien sowie in der Übersicht zu defekten Batterien. Rechtliche und organisatorische Hintergründe fasst die Seite Recht und Vorschriften für Lithium-Batterien zusammen.

Keine beschädigte Batterie eigenständig öffnen, zerlegen, verpacken oder versenden. Auffälligkeiten bereits in der ersten Nachricht deutlich nennen.
Ablauf der Anfrage
Erfassen Sie Hersteller, Modell, Menge, Kapazität, Baujahr, Standort und Zustand. Ergänzen Sie Fotos von Typenschildern und Gesamtbestand.
Wir prüfen die Angaben auf Plausibilität und fragen fehlende Informationen ab. Eine Vorprüfung per E-Mail ersetzt keine Diagnose vor Ort.
Je nach Befund wird ein möglicher Ankauf, eine Komponentenlösung oder ein Verwertungsweg besprochen. Konditionen gelten erst nach eindeutiger Bestandsabgrenzung.
Verpackung, Transport, Termine und Dokumentation werden passend zu Menge und Zustand festgelegt. Zusätzliche Leistungen werden transparent abgestimmt.
Für eine zügige Sichtung empfehlen wir eine tabellarische Bestandsliste und aussagekräftige Fotos. Anhänge können direkt per E-Mail gesendet werden.
Batteriespeicher jetzt anbieten →Häufige Fragen
Hilfreich sind Hersteller, genaue Modellbezeichnung, Stückzahl, Kapazität, Baujahr, Standort und eine ehrliche Zustandsbeschreibung. Fotos von Typenschild, Modulen, BMS und vorhandenen Fehlermeldungen erleichtern die Einordnung. Auch Informationen zur bisherigen Nutzung und Lagerung sollten mitgesendet werden.
Nein. Ein aktueller SOH-Wert, BMS-Auszug oder Prüfbericht verbessert die Datengrundlage, ist aber nicht in jedem Projekt vorhanden. Ohne Messdaten erfolgt die erste Einschätzung anhand der dokumentierten Historie und des sichtbaren Zustands; weitere Prüfungen werden bei Bedarf abgestimmt.
Ja. Einzelmodule, Batterietürme, Steuergeräte und komplette Systeme können angefragt werden. Ob ein Ankauf sinnvoll ist, hängt unter anderem von Modell, Vollständigkeit, elektrischer Sicherheit, Menge und Nachfrage ab. Komponenten sollten eindeutig zugeordnet und nicht eigenständig geöffnet werden.
Solche Systeme werden nicht pauschal ausgeschlossen. Fehlercode, Zellspannungen, Lagerdauer und äußere Auffälligkeiten entscheiden über den möglichen Weg. Je nach Befund kommen technische Prüfung, Ersatzteilgewinnung oder stoffliche Verwertung infrage. Akut auffällige Batterien müssen vor jeder Bewegung gesondert betrachtet werden.
Ja, größere Bestände können projektbezogen bewertet werden. Dafür benötigen wir zusätzlich Systemaufbau, Rackzahl, Gesamtenergie, Zugänglichkeit, Abschaltzustand, Standortbedingungen und vorhandene Sicherheitsunterlagen. Die Übernahme eines vollständigen Standorts ist keine Standardleistung, sondern wird nach technischer und logistischer Prüfung geplant.
Es gibt keinen seriösen Einheitspreis pro Kilowattstunde. Relevant sind Wiederverwendbarkeit, Chemie, Alter, SOH, Vollständigkeit, Marktgängigkeit, Menge sowie Prüf-, Verpackungs- und Logistikaufwand. Deshalb wird jeder Bestand auf Basis der übermittelten Daten individuell eingeordnet.
Eine Abholung kann abhängig von Menge, Standort, Zustand und transportrechtlicher Einstufung vereinbart werden. Vor einer Zusage müssen die Versandstücke, Zugänglichkeit und erforderlichen Schutzmaßnahmen bekannt sein. Kleine, unauffällige Bestände und beschädigte Großsysteme benötigen unterschiedliche Konzepte.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Klassifizierung, Zustand, Bauart und Transportweg bestimmen die Anforderungen. Beschädigte oder defekte Batterien können strengeren Regeln unterliegen. Versenden Sie deshalb nichts, bevor Verpackung und Beförderung mit fachkundigen Beteiligten geklärt wurden.
Auch stationäre Bleibatterien aus USV-, Telekommunikations- oder Inselanlagen können angefragt werden. Sie folgen einem anderen Verwertungsweg als Lithium-Ionen-Systeme. Entscheidend sind Menge, Typ, Elektrolytzustand, Ausbauzustand und Standort.
Ja. Für Installationsbetriebe, Händler, Versicherer und Betreiber lassen sich wiederkehrende Chargen strukturiert erfassen. Einheitliche Fotodokumentation, Bestandslisten und klar getrennte Zustandsgruppen beschleunigen jede Einzelfallprüfung. Der konkrete Ablauf wird an Mengen und Abholrhythmus angepasst.
Senden Sie die vorhandenen Bestandsdaten an info@recyclwerk.de. Wir prüfen, welche Informationen noch fehlen und welcher nächste Schritt für Ihren konkreten Bestand sinnvoll sein kann.